„Ist mein Dach überhaupt geeignet?“ – Die meistgestellte Frage von unseren Kunden
Viele Hausbesitzer stehen an genau diesem Punkt:
Man möchte endlich unabhängig vom Strompreis werden, die monatlichen Kosten senken und gleichzeitig etwas fürs Klima tun. Doch bevor es losgeht, stellt sich eine entscheidende Frage:
👉 „Ist mein Dach überhaupt für eine Photovoltaikanlage geeignet?“
2025 ist diese Frage wichtiger als je zuvor. Denn Strompreise bleiben hoch, Förderungen verändern sich, moderne Module werden immer leistungsstärker – und gleichzeitig nimmt der Beratungsbedarf massiv zu. Immer mehr Kunden aus der Region melden sich bei uns, weil sie online unterschiedliche Aussagen finden und nicht wissen:
• Reicht mein Dach aus?
• Was ist mit Verschattung?
• Welche Ausrichtung funktioniert?
• Zählen Gauben und Dachfenster als Problem?
In diesem Artikel bekommst du eine klare, ehrliche und technisch fundierte Checkliste, mit der du dein Dach in wenigen Minuten einschätzen kannst – inklusive typischer Fehler, die wir in über 500 Projekten in Tübingen, Reutlingen und Rottenburg immer wieder sehen.
Selbst check
Wie kann ein Hausbesitzer 2025 zuverlässig selbst prüfen, ob sein Dach für eine Photovoltaikanlage geeignet ist – und welche typischen Stolperfallen sollte er kennen?
Du lernst:
• die wichtigsten Bewertungskriterien für dein Dach
• worauf Profis wie koehrerSolar achten
• wie du typische Fehlentscheidungen vermeidest
• wie sich Dachgröße, Neigung, Ausrichtung und Verschattung auswirken
• und ab wann eine PV-Anlage wirtschaftlich sinnvoll ist
Was ist wirklich relevant ?
a) Technische Grundlagen: Die 5 wichtigsten Kriterien für ein PV-Dach
1. Dachausrichtung – Süd ist top, Ost/West ist meist sogar besser für Eigenverbrauch
Viele glauben, dass nur ein Süd-Dach geeignet ist.
Fakt: Ost- und Westdächer liefern über den Tag verteilten Strom – ideal für Haushalte.
Leistungsbeispiele (Region Tübingen):
• Süd: 100 % (Referenz)
• Ost/West: 85–95 % (Aber eine bessere Verteilung)
• Nord: 55–70 % (in Ausnahmefällen möglich)
👉 Für Eigenverbrauch sind Ost/West oft die beste Wahl.
2. Dachneigung – 15° bis 45° ist optimal
Die gute Nachricht:
Die meisten Dächer in Tübingen, Reutlingen und Rottenburg liegen exakt in diesem Bereich.
Leistungseinbußen:
• 30–35° Neigung = ideal
• < 15° oder > 45° = 5–10 % weniger Ertrag
• Extrem steile Dächer (55–65°) gehen noch, aber mit leichter Einbuße
👉 Moderne Module sind sehr tolerant gegenüber Neigung.
3. Dachgröße – wie viel Leistung passt wirklich drauf?
Dank moderner 420–470 Wp Module:
• 1 kWp ≈ 1,9–2,2 m² Fläche
• 20 m² reichen oft für 8–10 Module → 3,5–4,4 kWp
•25 m² reichen für 4,5–5,5 kWp
• Gauben, Kamine und Dachfenster reduzieren effektiv nutzbare Fläche
Faustregel:👉 Schon ab 12–15 m² kann eine PV-Anlage wirtschaftlich interessant sein.
4. Statik – zu 99 % unkritisch, aber wichtig
Bei Einfamilienhäusern (gebaut nach 1960) ist die Statik in der Regel kein Problem.
Entscheidend ist:
• Dachhaken → leichte Punktlast
• Montage → ca. 12–15 kg pro m²
• Schneelastzone → in unserer Region moderat
Bei Altbauten (vor 1940) macht koehrerSolar eine vereinfachte statische Einschätzung und empfiehlt ggf. Abstimmung mit einem Statiker.
5. Verschattung – der größte Ertragstöter
• Typische Quellen:
• hohe Bäume
• Nachbarhäuser
• Schornsteine
• Dachgauben
• Sat-Schüsseln
Wichtig 2025:
Mit Optimierern oder Leistungsmodulen kann man Verschattungen oft stark entschärfen.
Professionelle Verschattungssimulationen (z. B. mit PV*Sol) gehören bei koehrerSolar zu jedem Projekt.
b) Praxisbeispiel & Beispielrechnung (Reutlingen, EFH)
Ausgangslage:
• Dach: 28 m²
• Ausrichtung: 25° Ost/West
• Verschattung: leichte Gaubenschatten am Morgen
• Verbrauch: 4.000 kWh
Planung:
• 11 Module × 430 Wp = 4,73 kWp
• Speicher: 7 kWh
• Optimierer für 3 Module wegen Gaube
Ertrag (Region):
ca. 4.300–4.600 kWh pro Jahr
Investition 2025:
• PV-Anlage komplett: 8.900 €
• Speicher: 5.200 €
• Gesamt: 14.100 €
Einsparung & Nutzen:
• Eigenverbrauch ohne Speicher: 35 %
• Mit Speicher: 70–75 % → 3.200–3.400 kWh selbst genutzt
• Jährliche Stromkostenersparnis:→ ca. 1.150–1.220 € pro Jahr
Amortisation:
14.100 € / 1.185 € ≈ 11,9 Jahre
➡️ Trotz kleiner Fläche ein hoch rentables Projekt.
c) Regionale Besonderheiten: Tübingen – Rottenburg – Reutlingen)
Warum ist die Region besonders PV-freundlich?
Hohe Sonneneinstrahlung: 1.150–1.250 kWh/kWp
Milde Winter → weniger SchneelastViele Ost-/Westdächer → ideal für Ganzjahresertrag
Modernisierungstrend in Altbaugebieten (z. B. Derendingen, Sondelfingen, Kiebingen)
Daraus folgt:👉 In der Region lohnen sich auch Dächer, die in anderen Bundesländern kritisch wären.
d) Typische Kundenfehler & Missverständnisse
❌ „Mein Dach ist nicht perfekt ausgerichtet, also lohnt es sich nicht.“
Falsch. Ost/West ist im Eigenverbrauch oft besser als Süd.
❌ „Verschattung macht PV unmöglich.“
Nicht mehr.
Optimierer oder geschickte Belegung lösen 80–90 % aller Fälle.
❌ „Mein Dach ist zu klein.“
Moderne Module benötigen wenig Fläche, liefern aber viel Leistung.
❌ „Ich brauche unbedingt 10 kWp, sonst lohnt es sich nicht.“
Nope.
Schon 2,5–4,5 kWp können mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen.
❌ „Ich kann das selbst grob einschätzen.“
Viele verwechseln Dachfläche mit nutzbarer Fläche – Gauben, Abstände & Brandschutz zählen.
e) Expertenrat von koehrerSolar
Als regionaler Premiumanbieter achten wir besonders auf:
✔ exakte Dachflächenberechnung mittels Drohne
✔ professionelle Verschattungssimulation
✔ optimierte Modulplanung für maximale kWp pro Quadratmeter
✔ wirtschaftliche Bewertung (inkl. Speicherwirkung)
✔ Ehrliches Fazit – auch wenn sich ein Dach nicht lohnt
Unser Anspruch:👉 100 % Klarheit für den Kunden – ohne Schönrechnen, ohne Druck.
4. Entscheidungshilfe: Lohnt sich eine PV-Anlage auf deinem Dach?
Es lohnt sich fast immer, wenn:
• dein Dach zwischen 12–60 m² hat
• Ausrichtung Süd, Ost oder Westgeringe bis moderate Verschattung
• Verbrauch zwischen 2.500–6.000 kWh
• Möglichkeit für einen Speicher besteht
Eher kritisch ist es, wenn:
• Norddach mit starkem Baumschatten
• Dach < 10 m²
• Denkmalschutz Einschränkungen
• sehr schlechte Dachhaut / Sanierungsbedarf
Mögliche Varianten:
• kleine Anlage 3–4 kWp als Einstieg
• Standardanlage 4–7 kWp
• Kombination mit 5–10 kWh Speicher
• Optimierer bei Verschattung
•Aufständerung auf Flachdach
5. Mini-FAQ
1. Wie viel Fläche brauche ich für PV?
Schon ab 12–15 m² lohnt es sich. Optimal sind 20–40 m².
2. Was ist, wenn mein Dach teilweise verschattet ist?
Mit Optimierern oder cleverer Modulanordnung kann man das meist lösen.
3. Woher weiß ich, wie viele Module auf mein Dach passen?
Eine Drohnenvermessung schafft Klarheit – dauert 10 Minuten.
4. Sind Ost-/Westdächer wirklich gut?
Ja – perfekte Verteilung für Eigenverbrauch über den Tag.
5. Brauche ich einen Speicher?
Nicht zwingend, aber mit Speicher steigt dein Eigenverbrauch auf bis zu 75 %.
Fazit
Ein Dach, das auf den ersten Blick „nicht ideal“ wirkt, ist oft die perfekte Grundlage für eine wirtschaftliche PV-Anlage.
Mit der richtigen Analyse, moderner Technik und einer transparenten Beratung sind heute fast 90 % aller Dächer in der Region PV-tauglich.
Wenn du herausfinden möchtest, ob sich dein Dach lohnt, prüfen wir das in einer kurzen, ehrlichen und professionellen Analyse.
👉 Jetzt kostenlose Erstberatung anfragen
koehrerSolar – dein regionaler Qualitätspartner für Photovoltaik in Tübingen, Reutlingen & Rottenburg.
Interesse geweckt? Jetzt handeln: Lassen Sie sich beraten!
Starten Sie mit einem kostenlosen Beratungsgespräch, in dem wir gemeinsam Ihren Bedarf analysieren und Ihre Wünsche besprechen. Mit allen gesammelten Informationen fertigen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für die beste Photovoltaikanlage zu.